von der Hobbyschreiberin zur Bestseller-Autorin 😉

Wie es anfing

Den Anstoß zur Idee des Buchschreibens gab mir tatsächlich Renate – eine Freundin und Nachbarin meiner Eltern. Zum 70. Geburtstag meines Vaters bauten meine Tochter und ich ihm ein Kinderbuch zusammen, in dem ich prägende Momente aus meiner Kindheit festhielt und meine Tochter die Illustrationen dazu fertigte.

Was ich bei der Fertigstellung des Buches (ganz einfach als PDF und dann als Fotobuch gedruckt) nicht wusste: Es wurde ein Renner auf der Geburtstagsparty. Die Leute lasen es, es ging von Hand zu Hand, und die Leser*innen hatten Tränen im Gesicht.

Renate war diejenige, die zuerst auf mich zukam und seitdem immer wieder nachhakt: „Du solltest schreiben!“ „Wie weit bist DU?“ Ich glaube, ohne ihren Zuspruch hätte ich das nie ernsthaft verfolgt.

Wo stehe ich aktuell?

06.12.2025

Ich habe vor ungefähr einem Jahr damit angefangen, meinen Roman zu schreiben. Voll motiviert orientierte ich mich an der Länge des ersten Harry Potter. Ein richtiger Roman sollte es werden – keine Kurzgeschichte (dafür habe ich eindeutig zu viel erlebt) – aber eben auch nicht zu lang.

Da ich aus der Sicht eines 13-jährigen Mädchens schreibe, sollte das Ganze natürlich auch für diese Altersgruppe lesbar bleiben. Also peilte ich ungefähr 70.000 Wörter an. Nach 20.000 Wörtern stellte ich dann allerdings fest: Oh. Das wird sportlich.
Also hieß es: schreiben, schreiben, schreiben.

Aktuell stehe ich bei 76.000 Wörtern und muss langsam aufpassen, dass das Buch nicht zu lang wird.

Und ja: Das Ende fällt mir gerade schwer. Vielleicht will ich es gar nicht beenden – schließlich war das Ende ja eigentlich erst der Anfang …

Hinzu kommt: Ich bin Wassermann. Mein Kopf produziert neue Projekte am Fließband. Abschließen hingegen? Dafür müsste ich wahrscheinlich erst eines dieser Projekte schreiben: Wie beende ich Dinge richtig?

Aber diesmal heißt es: Disziplin!
(Mal schauen ob mein innerer Wassermann darauf hört.

06.12.2025 – die erste Leseprobe ging gestern Abend raus!
Liebe Grüße an dieser Stelle an Felge, meinen Chef aus der Praktikumszeit. Seit meiner Kenia-Reise verfolgt er meine Texte mit einer Begeisterung, die selbst mich manchmal überrascht. Eines Tages sagte er sogar, sie zu lesen sei „ein innerer Orgasmus“. Tja, wenn das mal kein Feedback ist!

Felge ist inzwischen zu einem meiner wichtigsten Zuhörer geworden. Oder sagt man Zuleser? Gibt es dieses Wort überhaupt? Wenn nicht, dann erfinde ich es hiermit.

Und ausgerechnet er war es, der mir gestern einen Kontakt vermittelte – und diesem Menschen habe ich tatsächlich meine erste Leseprobe geschickt. Die allererste!

Jetzt bin ich … na ja … aufgeregt.
Also so richtig…